
YOKO
YOKO IST FÖRDERUNG VON MENTALER GESUNDHEIT, SELBSTWIRKSAMKEIT UND GESELLSCHAFTLICHER TEILHABE
FÜR JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE IN PSYCHOSOZIAL BELASTENDEN LEBENSSITUATIONEN
DURCH AUSSERGEWÖHNLICHE KUNST- UND KUNSTTHERAPIEPROJEKTE
Eine große Zahl Jugendlicher und junger Erwachsener ist in ihrer persönlichen Entwicklung stark herausgefordert und von psychischen Belastungen betroffen.
Die Auslöser sind vielfältig: Sinnkrisen, Orientierungslosigkeit und gesellschaftlicher Druck gehören ebenso dazu wie Erfahrungen von häuslicher Gewalt, körperlichem und psychischem Missbrauch, Belastungen durch Flucht-, Migrations- und Entwurzelungserfahrungen, Diskriminierung oder das Aufwachsen zwischen verschiedenen Kulturen.
Die Folgen prägen den Alltag der Betroffenen tiefgreifend – sie reichen von Ängsten, Depressionen und sozialem Rückzug über Schlaf- und Essstörungen bis hin zu Impulskontrollstörungen, Suchtverhalten und selbstverletzendem Verhalten.
Dies sind Umstände, die nicht nur soziale Teilhabe, Gesundheit und Wohlbefinden der jungen Menschen im Augenblick beeinträchtigen. Sie rauben ihnen auch die Entwicklungschancen für eine eigenständige Zukunft – und ziehen das gesamte Erwachsenenleben in Mitleidenschaft, noch bevor es richtig begonnen hat.
YOKO IST GRUPPEN- & PROJEKTORIENTIERT, HOCHFREQUENT, MULTIMEDIAL UND BEWUSST HERAUSFORDERND
Um Jugendlichen und jungen Erwachsenen in krisenhaften Lebensphasen, nach Gewalterfahrungen oder bei psychischen Belastungen einen stabilisierenden und transformativen Rahmen zu bieten, haben wir YOKO – das Zentrum für Kunst und Kunsttherapie – gegründet.
Für junge Menschen von 12 bis 28 Jahren bietet das Zentrum eine eigens entwickelte kunsttherapeutische Methode an: DIE SOZIALE KUNSTPRAXIS. Die Teilnehmer*innen arbeiten in Projekten von 1 bis 6 Monaten Dauer – mit täglich 1 bis 5 Stunden fokussierter Projektarbeit. Jedes Projekt setzt klare thematische sowie mediale Schwerpunkte und steuert prozessorientiert auf ein gemeinsam vereinbartes Ziel zu.
Die meisten Formate finden in der Gruppe statt. Denn gerade für junge Menschen ist der geschützte Gemeinschaftsraum, das Erleben von Zugehörigkeit und der Austausch auf Augenhöhe ein essenzieller Motor für die persönliche Weiterentwicklung, den Aufbau sozialer Stärke und das Wiedererlangen von Vertrauen.
YOKO IST VIDEO, THEATER, PERFORMANCE UND AKTIVISMUS – WIR BAUEN ABER AUCH BOOTE ODER KOCHEN FÜR OBDACHLOSE
Die Soziale Kunstpraxis verbindet einen bewusst erweiterten Kunstbegriff mit außergewöhnlichen, multimedialen und handlungsorientierten Projekten.
Ein Projekt bei YOKO kann die Produktion eines Films sein, die Entwicklung eines Theaterstücks, eine Performance im öffentlichen Raum oder eine handwerklich-soziale Intervention.
Wir bewegen uns dabei in allen künstlerischen Disziplinen: von Theater, Tanz, Performance und Musik über Fotografie, Film, VR, KI, Puppen- und Maskenbau bis hin zu klassischer Malerei, Zeichnung und Bildhauerei – sowie in handwerklichen Bereichen wie Bootsbau, Tischlerei und Metallbearbeitung.
YOKO ÜBERRASCHT UND FÜHLT SICH
BESONDERS AN
YOKO ermöglicht den teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Projekte zu realisieren, bei denen sie am Ende etwas Großes geschaffen haben – etwas Besonderes, nicht Alltägliches.
Solche Erfahrungen können Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl stärken und zu persönlicher Entwicklung und psychischer Stabilisierung beitragen.

DIE SOZIALE KUNSTPRAXIS
Interventionen an der Schnittstelle von Kunst und Förderung mentaler Gesundheit
Die Soziale Kunstpraxis ist eine von YOKO entwickelte, handlungs- und erfahrungsbasierte kunsttherapeutische Methode, die das gemeinsame künstlerische Schaffen selbst zum Ausgangspunkt psychosozialer Entwicklungsprozesse macht. Sie richtet sich an junge Menschen in psychosozial belastenden Lebenssituationen.
Im Mittelpunkt stehen außergewöhnliche Kunstprojekte, die einem erweiterten Kunstbegriff folgen und von den Teilnehmer*innen in einem geschützten sozialen Raum verwirklicht werden.
Ob Film, Theater, Tanz, Performance, Musik, Fotografie oder Malerei, Zeichnung, Bildhauerei oder der Bau eines Bootes – die entstehenden Arbeiten werden nicht als Mittel zum therapeutischen Zweck verstanden, sondern als eigenständige Kunstwerke mit einem
ernsthaften künstlerischen Anspruch.
Die Methode beruht auf der Annahme, dass durch die Auseinandersetzung mit realen künstlerischen Herausforderungen in Verbindung mit dem Erleben gemeinschaftlichen Handelns neue, emotional bedeutsame Erfahrungen entstehen, die persönliche und soziale Entwicklungsprozesse ermöglichen.
Mentale Gesundheit soll nicht vorrangig durch therapeutische Reflexion, sondern durch das künstlerische Handeln selbst gefördert werden.
ABGRENZUNG DES ANGEBOTS
Unsere Projekte sind keine Drogen- oder Medikamentenentzugs- bzw. Entwöhnungsprogramme und ersetzen keine erforderliche ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie sind auch keine Angebote der individuellen Lebens- und Sozialberatung.
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame künstlerische Handeln, aus dem neue Erfahrungen, Perspektiven und Möglichkeiten persönlicher Entwicklung entstehen können.

YOKO IST FÜR BETROFFENE JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE KOSTENLOS
Da in Österreich mehr als 25 % aller Jugendlichen an psychischen Belastungen leiden, sich jedoch nur die wenigsten eine Therapie leisten können, bieten wir unser kunsttherapeutisches Angebot für Betroffene konsequent kostenlos an.
YOKO LEBT NUR DURCH IHRE UNTERSTÜTZUNG
Finanziert wird unsere Arbeit ausschließlich durch Förderungen, Sponsoring und Spenden.
Wenn Sie unser Engagement als ebenso wesentlich erachten wie wir, freuen wir uns sehr, Sie als Förderer, Sponsorin oder Spenderin von YOKO an unserer Seite zu wissen.
Robert Saphin
Gründer und Leiter des Zentrums
Das von YOKO bereitgestellte kunsttherapeutische Angebot ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
YOKO Das Zentrum für Kunst & Kunsttherapie
ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Zweck der Versorgung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit
kostenlosen künstlerischen und kunsttherapeutischen Leistungen zur Erhaltung und Förderung von
mentaler Gesundheit und der Vorbeugung von und Begleitung bei psychischen Erkrankungen,
sowie mit dem Zweck der Förderung eines gesellschaftlichen Wandels in den Bereichen kollektives Wohlbefinden, soziale Gerechtigkeit,
Inklusion, Diversität, demokratische Prozesse, interkultureller Dialog, Gemeinwohl, Teilhabe und soziale Innovation,
und dem Zweck der Förderung eines gesellschaftlichen Diskurses zu Zukunftsvisionen und gesellschaftlichen Utopien
durch künstlerische und kunsttherapeutische Interventionen.